Elisabeth Eleonore Anna Justine Knapp (1881 Straßburg - 1952 Bonn), bekannter unter dem Namen Elly Heuss-Knapp, war die Ehefrau von Theodor Heuss, dem ersten Bundespräsidenten (1949 - 1959) der Bundesrepublik Deutschland.
Elly Knapp legte 1899 ihr Lehrerinnenexamen ab, studierte Volkswirtschaft, hielt politische Vorträge und revolutionierte die Radiowerbung. Sie wurde 1946 Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg und sie war Gründerin des Deutschen Müttergenesungswerkes.
Und das in einer Zeit als Frauen in Deutschland kein Wahlrecht hatten und es Frauen auch nicht erlaubt war ohne Zustimmung des Ehemannes arbeiten zu gehen oder ein Bankkonto zu eröffnen. Erst nach 1969 wurde eine verheiratete Frau als geschäftsfähig angesehen.
Elly Knapp anno 1904
Mit Elly Heuss-Knapp habe ich nicht nur denselben Geburtstag, wir haben auch gemeinsame Vorfahren. Ihr 6-facher Urgroßvater Carl Valentin Halbmayer (* um 1606 † 1672) ist mein 8-facher Urgroßvater. Er war Stadthauptmann (-kapitän) und Wirt "Zum Schwarzen Bären" in Stuttgart. Geboren sind die älteren Kinder in Unterschwandorf bei Calw.
Da die Geschichte Deutschlands über Jahrhunderte mit der Geschichte Frankreichs eng verbunden ist, unsere Vorfahren in den vielen Kriegen zwischen beiden Ländern unendlich viel Leid erfahren haben und Emmanuel Macron bei den Parlamentswahlen heute die absolute Mehrheit erhielt und ich zur Zeit sein Buch Revolution - Wir kämpfen für Frankreich lese, wird es heute mal politisch.
Sein Buch ist sehr empfehlenswert und ein MUSS für jeden deutschen Politiker. Danach kommt man sicher nicht mehr in Versuchung sich Martin Schulz als Bundeskanzler vorzustellen. Macron der ENA-Absolvent - Schulz der Schulabbrecher.
"Unser Land kann sich nicht aufrecht halten und nicht mutig vorwärts gehen, wenn wir nicht wissen, woher wir kommen. Die Weitergabe unserer Traditionen ist eine nationale Aufgabe. So kann jedermann wissen, woher er kommt und wo er hingeht, heute, wo alles immer mehr beschleunigt wird, und es weniger feste Anhaltspunkte gibt als früher. Zum Vorteil aber auch zum Nachteil.
Man ist nichts und kann sich auch nicht entwickeln, wenn man nicht bereit ist, Dinge anzunehmen. Solange man nicht bereit ist, zu lernen, was andere vor einem gelernt haben. Man kann Frankreich nicht gestalten und nicht in unserer Gesellschaft aufgehen, wenn man sich nicht mit ihrer Geschichte beschäftigt, ihrer Kultur, ihren Wurzeln, ihren Persönlichkeiten: Chlodwig, Jeanne d'Arc, Heinrich IV., Danton, Napoleon, Gambetta, de Gaulle, den Soldaten aus dem Jahr II (des Revolutionskalenders), den Senegalschützen, den Kämpfern der Résistance, allen, die die Geschichte unseres Landes geprägt haben." (aus: Revolution )
Ganz unerwartet bin ich Francois Hollande, seinem Amtsvorgänger, im Schlosshof Ludwigsburg und in Verdun begegnet. Small talk und Hände schütteln. Ob Emmanuel Macron in den kommenden fünf Jahren wohl das Glück haben wird mit mir ein paar Worte zu wechseln ... :-)
Als die Franzosen 1902 die lebensgroße Lindenholzfigur für den Pariser Louvre ankauften, nannten sie sie Eva und tauften den Künstler 'Meister der schönen Deutschen'. Inzwischen hat sich der Meister als Gregor Erhart (1470 Ulm - 1540 Augsburg) entpuppt und aus der schönen Eva ist eine - der Gebetsgestus verrät es - Heilige geworden, die Heilige Maria-Magdalena. Gregor Erhart, Mitglied der Ulmer Schule bewies mit ihr, dass er der erste Bildhauer nördlich der Alpen war, der die Kunstgriffe der Renaissance meisterte.
Gregor Erhart ist der Bruder meiner 15-fachen Urgroßmutter Afra Erhart. Vater Michel Erhart war im späten 15. Jahrhundert der bekannteste und meistbeschäftigte Ulmer Bildhauer, seine Wanderjahre führten ihn über Konstanz bis in die Niederlande.
Musée du Louvre - La Belle Allemande
Im vergangenen Jahr tauchte im Ulmer Museum eine Liste mit einem brisanten Vermerk auf: "Vorbereitung" zur Beschlagnahme Ulmer Kunst im Besitz von "besiegten Feindstaaten". Innen liegen elf Seiten mit einer Zusammenstellung "der wichtigsten im Besitze Frankreichs und Englands befindlichen Ulmischen und Oberschwäbischen Altertümer", bedeutender Kunstwerke, Medaillen und Bücher Ulmer Herkunft. Datiert ist das Ganze auf den 8.7.1940, unterzeichnet vom damaligen Direktor Carl Kraus. Adressat unbekannt. - Platz eins auf Carl Kraus’ Liste, Gregor Erharts "La Belle Allemande“. Doch passiert ist nichts.
"La Belle Allemande" ist Frankreich doch noch abhanden gekommen, Generalfeldmarschall Hermann Göring hat sie später durch einen Tausch erzwungen, 1945 wurde sie zurückgegeben und ist jetzt wieder da, wo sie hingehört - im Musée du Louvre in Paris.
Heute vor 98 Jahren um 10.30 Uhr wurde mein Urgroßvater Gottlob Albrecht in Brimont (nördlich von Reims) am rechten Unterschenkel von einem Granatsplitter getroffen. Bis auf einen kurzen Stumpf musste das Bein amputiert werden. Ab 2. Juni 1918 war mein Urgroßvater im Lazarett Aschersleben (Sachsen-Anhalt), am 12. Dezember 1918 wurde er nach Hause entlassen.
Das ihm verliehene Verwundetenabzeichen in schwarz war sicherlich kein Trost, so wenig wie das zuvor verliehene Eiserne Kreuz II. Klasse (EK II). Während ich hier schreibe, stelle ich mir die Frage, wie viel Verwundetenabzeichen im 1.Weltkrieg wohl verliehen wurden?!
Laut seinen Enkeln hat er nie über den Krieg gesprochen, sie wissen auch nichts über die erfolgten Auszeichnungen. Sie wissen nur wie ihn der noch verbliebene Stumpf in der Beinprothese schmerzte, ganz besonders im Sommer nach einem langen Arbeitstag.
Zwei Verwandte, Karl (19 Jahre) und Heinrich (23 Jahre), werden seit November 1916 bei Sailly Saillisel und seit August 1918 bei Ville sur Ancre vermisst.
Die Republik Frankreich lädt in Zusammenarbeit mit dem Volksbund am 29.Mai 2016 nach Verdun zu einer gemeinsamen Gedenkstunde am Mémorial de Fleury und dem Gebeinhaus ein.
Neben mir liegt gerade seine Taschenuhr mit der Gravur 'G. Albrecht Steinheim a/M' im Innendeckel samt der Uhrkette aus den Haaren meiner Urgroßmutter Luise Friederike Müller. - Ob mein Großvater seine Taschenuhr in seiner Uniform hatte als er im Sommer 1917 in den "Grande Guerre" nach Frankreich zog?
Vor einhundert Jahren begann mit dem deutschen Großangriff die Schlacht um die französische Festung VERDUN. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Realität der „Urschlacht des Jahrhunderts“ in verschiedensten Formen verarbeitet – in der Geschichtsschreibung und dokumentarischer Berichterstattung ebenso, wie in Literatur, Film und bildender Kunst.
Abhängig von Wissen und Erfahrung, politischen Ansichten und Zielgruppen kam es zu sehr unterschiedlichen Darstellungen des historischen Geschehens. Einhundert Jahre später stellt sich erneut die Frage nach dem historischen Erbe der Schlacht um Verdun. Markiert das Ereignis einen entscheidenden Wendepunkt für Europa oder gar darüber hinaus?
Die Erinnerung an „Verdun“ hat nicht nur für Deutsche und Franzosen bis heute große Bedeutung; ihr kommt großes Gewicht für das Bewusstsein Europas und seiner Nationen zu. Der Band geht dem historischen Ereignis von 1916 und seiner Wirkungsgeschichte nach. Er vereint neue historische Erkenntnisse, bisher vernachlässigte Aspekte Schlacht und sticht hervor durch den Facettenreichtum der Themen. Die Beiträge enthalten zahlreiche Abbildungen aus privaten Archiven, häufig in Farbe. Viele dieser Bilder wurden noch nie zuvor veröffentlicht.
VERDUN ist ein Ort historischer Symbolik: 843 unterzeichneten die Enkel Karls des Großen den Vertrag, der das Frankenreich unter Ludwig dem Deutschen und Karl dem Kahlen teilte - für manche Historiker der Beginn der Jahrhunderte währenden deutsch-französischen Auseinandersetzungen. Vor allem aber steht Verdun für die industrialisierten Menschen- und Materialschlachten, für Schrecken, Sinnlosigkeit und Unmenschlichkeit des Ersten Weltkriegs. Von Februar bis Dezember 1916 lieferten sich Deutsche und Franzosen dort eine der unerbittlichsten Schlachten mit rund einer halben Million Toten. Am 21. Februar 1916 startete die 5. Deutsche Armee den Angriff auf die französischen Stellungen. Ende des Jahres war sie wieder auf ihre Anfangsposition zurückgeworfen. Der mörderische Stellungskrieg um das Fort Douaumont machte den Ort zu einer „Knochenmühle"; unzählbare Verluste wurden in Kauf genommen, ohne militärisch tragfähige Ergebnisse zu erzielen. Millionen Granaten zerpflügten die Landschaft. In dem ehemaligen Kampfgebiet liegen heute 40 französische und 30 deutsche Soldatenfriedhöfe. Insgesamt 170.000 Gefallene sind dort begraben.
VERDUN 1984 - Draußen stehen deutsche und französische Soldaten nebeneinander abwechselnd Spalier. Vor der Treppe des Beinhauses ist ein Katafalk aufgestellt, umwickelt mit einer deutschen und einer französischen Fahne, rechts ein Ehrenkranz mit schwarz-rot-goldenem Band, links ein Ehrenkranz mit blau-weiß-rotem Band. Ein eisiger Wind bläst über die Gräber. Der Himmel ist grau-schwarz verhangen, Regengüsse begleiten die Zeremonie, der etwa 4.000 Menschen beiwohnen. Das Lied vom guten Kameraden und das Totensalut französischer Hornisten, wechselweise gespielt von der Kapelle des Bonner Wachbataillons und dem Musikcorps eines Infanterieregiments von Metz, sind gerade verklungen. Das Deutschlandlied und die Marseillaise werden intoniert. Spontan ergreift der Franzose die Hand des Deutschen. Minutenlang verharren Mitterrand und Kohl bis zum Verklingen der Nationalhymnen.
Ulrich Wickert in der FAZ: Später fragte ich Francois Mitterrand, wer von beiden die symbolische Geste initiiert habe. Mitterrand antwortete, er habe plötzlich das Bedürfnis gespürt, aus seiner Vereinsamung herauszutreten und mit einer Geste Helmut Kohl zu erreichen. Da habe er seine Hand ausgestreckt, und Kohl habe sie ergriffen. Helmut Kohl hat mir dies später bestätigt. Der deutsche Kanzler war erleichtert über die Geste Mitterrands. Mitterrand, der seine Gefühle stets für sich bewahrte, blickte trotz seiner Gebärde weiter in sich hinein, während Helmut Kohl in diesem beklemmenden Augenblick erleichtert zu dem Franzosen hinüberschaut, dankbar für diesen scheinbar kleinen Ausdruck von Menschlichkeit.
Hannes Wader, deutscher Sänger und Liedermacher, in seinem Lied "Es ist an der Zeit":
Und du hast ihnen alles gegeben: Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.
Der kanadische Sänger John McDermott in "The green fields of France":
Oh how do you do, young Willy McBride, do you mind if I sit here down by your graveside, and rest for a while in the warm summer sun ...
Poppies gelten heute weltweit und vor allem in den englischsprachigen Ländern
als ein Symbol des Gedenkens an die zahl- und namenlosen Opfer von Krieg
und insbesondere an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten.
Wie schon viele Jahre zuvor, haben wir Blumen für drei Gräber unbekannter Soldaten gespendet. Am 28. Mai 2016 werden im Rahmen einer Gedenkveranstaltung Gräber unbekannter Soldaten auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Romagne-sous-Montfaucon im Department Meuse (40 km nordwestlich von Verdun) damit geschmückt.
Auf diesem Friedhof ruhen 1.407 deutsche und 8 französische Soldaten aus dem 1.Weltkrieg. Die dort Ruhenden gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Schlesien, Sachsen, Württemberg, Bayern, Westpreußen, Pommern, Mecklenburg, im Rheinland und in Lothringen lagen.
Ein Soldatenfriedhof der USA, der Meuse-Argonne-Cemetery, liegt am ostwärtigen Ortsausgang von Romagne-sous-Montfaucon. Er ist mit 14 246 Toten aus den Kriegsjahren 1917 und 1918 die größte amerikanische Kriegsgräberstätte beider Weltkriege in Europa.
Die Gedenkveranstaltung 100 Jahre Schlacht um Verdun findet am folgenden Sonntag am Beinhaus Douaumont und am Mémorial de Fleury statt. Im Beinhaus werden die Gebeine von über 130.000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten aufbewahrt. Im Mémorial werden
2.000 Sammlerstücke, zahlreiche, zum Teil unveröffentlichte Fotos, französische und deutsche Zeugnisse sowie außergewöhnliche Ton- und Filmdokumente aufbewahrt, sie illustrieren das Leben der einfachen Soldaten, die von überall hierher gekommen waren.
Den bei der Schlacht um Verdun vor 100 Jahren gefallenen Soldaten gedenken am 29. Mai 2016 auch der französische Staatspräsident Francois Hollande und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Mémorial de Fleury
Beinhaus und Soldatenfriedhof Douaumont
Zwei unserer Familienangehörigen sind im Alter von 20 und 23 Jahren im 1.Weltkrieg in Nordfrankreich gefallen und werden vermisst. Mein Urgroßvater wurde 1917 schwer verwundet, ihm wurde ein Bein amputiert. Mit seiner Tochter, also meiner Großmutter, war ich schon vor 38 Jahren in und um Verdun, wir haben das Beinhaus, den Bajonettgraben und die Festung Fort Vaux besucht. Ein für sie nicht einfacher Tag, denn sie hat den 2. Weltkrieg erlebt, in dem auch ihr Ehemann am 25. Juni 1944 in Russland gefallen ist und vermisst wird.
Wir haben weitaus mehr Abstand zum Grande Guerre 1914-1918 und zu den Ereignissen während des 2. Weltkrieges 1939-1945, aber wir besuchen die an unseren Reisewegen liegenden Soldatenfriedhöfe und spenden seit Jahren Blumen für Gräber unbekannter Soldaten, als sichtbares Zeichen dafür, dass sie in der Heimat nicht vergessen sind.
Was haben der Kaiser der Franzosen und ICH gemeinsam?
ER und ICH waren im evangelischen Pfarrhaus in Pasym (Polen) zu Besuch. ER im Jahre 1807, ICH vor ein paar Tagen. ER hielt sich vor der Schlacht bei Preußisch Eylau im Passenheimer Pfarrhaus auf. ICH wandelte auf den Spuren von Margarete Fischer, geb. 1891 im damals genannten Passenheim (Ostpreußen), traf zufällig den Pfarrer, der mich ins Pfarrhaus einlud, um nach der Geburtseintragung von Margarete zu suchen. Leider hat er nichts gefunden, er will weiterforschen und wir bleiben in Verbindung.
Diese Tafel an der Hauswand des Pfarrhauses erinnert an den Besuch des französischen Kaisers in Passenheim vor 207 Jahren.
Ganz unverhofft bekam ich ein großes altes Foto meines Urgroßonkels Wilhelm Pfuderer und seiner Familie. Erwin ist eines der fünf Kinder von Wilhelm. Gelesen haben wir seinen Namen schon oft, auf dem Kriegerdenkmal auf dem Friedhof in Murr.
Am 5. Juni 1940 begann die Schlacht um Frankreich. In Nordfrankreich dringt die Deutsche Wehrmacht am 8.Juni in Richtung auf die untere Seine vor. Beiderseits der Stadt Soissons wird der Fluß Aisne überschritten, Erwin Pfuderer ist bei diesen Kämpfen in der Nähe der Stadt Serches gefallen.
Erwin Pfuderer ruht auf der Deutschen Kriegsgräberstätte in Fort de Malmaison in der Picardie, 50 Kilometer nordwestlich von Reims, in Grab 883, Block 7, Reihe 23 (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge).
Fort de Malmaison
Erwin hat das Bäckerhandwerk erlernt, er war ein Vetter meiner Oma, beide konnten sich gut leiden. Von ihm bekam sie gute und hilfreiche Tipps aus der Backstube. Auch das hab ich erst im Zusammenhang mit dem alten Familienfoto erfahren. Bei den vielen guten Kuchen, Schneckennudeln, Mitschele und Gutsle die wir bei ihr verschlungen haben, haben wir also stets von seinem Können profitiert. In den bisher vergangenen 74 Jahren war noch nie ein Familienangehöriger an seinem Grab. Fort de Malmaison steht nun auf meiner "Reiseliste".
Mostkowo, Lukta, Komorowo, Pasym, Wystep und Ostroda klingt für unsere schwäbischen Ohren etwas fremd. Es sind die polnischen Namen der ehemals deutschen Ortschaften Brückendorf, Locken, Kämmersdorf, Passenheim, Wystemp und Osterode in Masuren.
Eine virtuelle Reise führte mich heute durch Masuren zu den Wurzeln meiner Tochter. Und weiter nach Kaliningrad (Königsberg - Калинингра́д), an die unendlich langen Sandstrände der Kurischen Nehrung und das Abbaugebiet des Bernsteins in Yantarny.
Bernstein, das Gold der Ostsee
Durch den Westen unseres Planeten bin ich jahrzehntelang gereist, vieles hat sich zur Touristenperfektion verändert, der Massentourismus ist nicht das was Jemand liebt, der einst mit Schlafsack, Zelt und Gaskocher losgezogen ist die Welt zu erobern. Polen, Masuren und die russische Exklave Kaliningrad sind von den Touristenmassen noch nicht überlaufen und auch im Hinblick auf die Ahnenforschung eine Reise wert. Und Wegweiser mit kyrillischen Buchstaben sind für meine russisch sprechende Tochter auch kein Problem. - Der Weg ist das Ziel. Die virtuellen Ausflüge nach Osteuropa werden eines Tages in die Realität umgesetzt.