"Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft." - Wilhelm von Humboldt
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Donnerstag, 16. Juli 2015

Familienforschung mit Archion

Mit Archion können Sie jetzt online in Kirchenbüchern forschen. Die Originalkirchenbücher werden nach und nach eingestellt. Um das Portal zu nutzen, sollten Sie die alte deutsche Handschrift lesen können.
Aus dem Dekanat Marbach ist bereits ein großer Teil der Kirchenbücher aus Abstatt, Höpfigheim, Kleinbottwar, Marbach, Murr, Oberstenfeld, Rielingshausen und Steinheim online.

 
Die Nutzung ist kostenpflichtig. Ich teste das Portal zur Zeit zum Monatspreis von 19,90 Euro. Bei diesem Preis sind 50 Downloads enthalten.
 
 
 
 

Dienstag, 3. Dezember 2013

Vorgetäuschtes Attentat auf König Friedrich bei Marbach

„Seine königl. Majestät haben allergnädigst geruht, dem Schultheißn Pfuderer zu Murr, Oberamts Marbach, wegen seines Benehmens bei einem auf das Leben Seiner königl. Majestät gerichteten Mordanschlag den Charakter als Amtmann zu ertheilen und die goldene Civil-Verdienstmedaille durch den Minister des Innern in der Section der innern Administration überreichen zu lassen. 
Stuttgart, den 12. Jän. 1813. Königliches Ministerium des Innern."

Es kursieren jedoch Gerüchte, dass es ein fingierter Anschlag gewesen sein soll. Kann der wirkliche Tathergang nach 200 Jahren noch ermittelt werden?

Im Landesarchiv Baden-Württemberg schlummert ein Aktenpaket (auch Büschel genannt) mit folgendem Titel: Vorgetäuschtes Attentat auf König Friedrich bei Marbach am Neckar (Lkr. Ludwigsburg) durch Johann Georg Briegel und Johann Georg Wahl von Murr (Lkr. Ludwigsburg) am 07.01.1813. 
Das Aktenpaket enthält eine Entschädigungsforderung des zu Unrecht festgesetzten Joseph Berthold aus Neckarsulm: Belohnung des Kronenwirts Sausenbacher von Rielingshausen zur Ermittlung der Täter.

Also sind es doch keine Gerüchte, ein Besuch im Landesarchiv wird zeigen was es mit dem Attentat und der Verdienstmedaille auf sich hat.

Der Bestand "E31 - Geheimer Rat I" besteht aus 1717 Büscheln (Akten) mit 38 laufenden Metern, Büschel 3 enthält die o.g. Entschädigungsforderung.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Gasthaus Rößle - Rielingshausen


Fährt man durch Rielingshausen, steht linkerhand das Gasthaus Rößle. Das Wirtshausschild mit dem goldenen Rößle glänzt in der Herbstsonne, die Gaststätte scheint nicht mehr in Betrieb zu sein.
Wie oft ich wohl schon durch Rielingshausen gefahren bin und das Rößle nie richtig wahrgenommen habe? -
Das Rielingshäuser Rößle tauchte jetzt aber bei der Ahnenforschung auf, war einst im Besitz von Pfuderers. Deshalb gab es heute vor dem Rielingshäuser Rößle einen "Fototermin".
Karl Pfuderer heiratete 1821 Anna Maria Wildermuth geb. Winterlin, die Witwe des Gutsbesitzers und Rößlewirts Johann Jakob Wildermuth.
Caroline Magdalene, die älteste Tochter des Ehepaares Pfuderer/Winterlin heiratete Friedrich Johann Schwaderer, sie übernahmen das Rößle und 110 Morgen Güter in Rielingshausen. Die zweite Tochter Marie Luise Friederike heiratete den Gutsbesitzer Karl Friedrich Motzer vom Frühmeßhof und die jüngste Tochter Wilhelmine Sophie ehelichte den Kaufmann Karl Ludwig Richter aus Marbach.
Die Töchter der wohlhabenden Anna Maria Winterlin schienen begehrte Heiratskandidatinnen zu sein. - Justina Philippina, ihre Tochter aus der Ehe mit Johann Jakob Wildermuth, war mit dem Stadtschultheiß Ehmann aus Beilstein verheiratet.



Eingang zur Gaststätte - Carl Pfuderer und die Jahreszahl 1846 wurden in den Sandstein des Eingangsportals gehauen. 




Es gibt Stammbäume die sich bezüglich des zweiten Ehemannes der Anna Maria Winterlin widersprechen. Der verwitwete Amtmann Carl Pfuderer (1765-1845), der Vater von Karl Pfuderer, wird auch als Ehemann genannt. Da er jedoch 50 Jahre als Amtmann in der Gemeinde Murr tätig war und in Murr begraben wurde, Frau Winterlin 21 Jahre älter ist und laut dem Mormonenarchiv sein Sohn Karl (*1793) Frau Winterlin 1821 geheiratet hat, ist eine Ehe mit dem Amtmann Pfuderer eher unwahrscheinlich. 

Mittwoch, 29. Mai 2013

Hier sind wir zuhause .....


Burg Lichtenberg - Oberstenfeld

"Bisch aber ned arg weit her" würde ich meinen Vorfahren antworten, wenn sie mir sagen würden, wo sie geboren sind und wo sie gelebt haben.
Sie stammen alle aus dem Württembergischen *) - aus dem Land der Dichter, Denker und Tüftler. Einer der Urgroßväter soll in Amerika gewesen sein und mit einer großen Summe Bargeld nach Hause gekommen sein, woher das Geld stammte konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Er sei aber bald darauf gestorben, was wiederum als "Fluch" gesehen wurde.

Abstatt, Affalterbach, Aldingen, Allmersbach, Althütte, Ammertsweiler, Backnang, Bad Cannstatt, Bartenbach, Beilstein, Besigheim, Bittenfeld, Bönnigheim, Bubenorbis, Burgstall, Dauernberg, Dettingen, Döffingen, Egliswil (Schweiz), Einöd, Endersbach, Erdmannhausen, Erlach, Ettlenschieß, Eutendorf, Frühmeßhof, Gerstetten, Gronau, Großaspach, Großbottwar, Hetzelhof, Hankertsmühle, Heidenhof, Hessigheim, Hintervöhrenberg, Heutenburg, Hof und Lembach, Höpfigheim, Ilsfeld, Kaisersbach (Murrhardt), Kirchberg, Kleinaspach, Kleinbottwar, Kleinheppach, Kleiningersheim, Klingen, Kurzach, Lautern, Lehrhof, Leonberg, Maichingen, Mainhardt, Marbach, Mundelsheim, Murr, Neenstetten, Nassach, Oberbrüden, Oberstenfeld, Oppenweiler, Ottenbronn, Pleidelsheim, Prevorst, Renningen, Riegenhof, Rielingshausen, Schwäbisch Hall, Sechselberg, Seengen (Schweiz), Siegelhausen, Sindelfingen, Sinzenburg, Söhnstetten, Sommenhardt, Spechtshof, Steinächle, Steinheim, Strümpfelbach, Sulzbach, Türkheim, Weiler zum Stein, Vöhrenberg, Wendlingen, Winzerhausen, Witzmannsweiler (Witzlisweiler), Wolfsölden, Württemberger Hof und Wüstenrot sind die Städtchen, Dörfer und Weiler in denen meine Vorfahren gelebt haben.

*) PS Mai 2015: inzwischen kam noch die aus der Schweiz stammende Familie von Husern, die sich später Häussermann nannte, hinzu. Also nicht mehr ganz württembergisch !