"Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft." - Wilhelm von Humboldt

Samstag, 31. Dezember 2016

DJT fight for a better world

Mit dem letzten Sonnenuntergang des Jahres 2016 über meiner schwäbischen Heimat geht ein weiteres Bloggerjahr zu Ende. Ein Jahr das bei der Ahnenforschung immer wieder Überraschungen parat hatte. Ein Jahr in dem ich zum zweiten Mal dem französischen Staatspräsidenten und der deutschen Bundeskanzlerin begegnet bin. 'Small talks' mit Francois Hollande und Angela Merkel, mit Menschen die Geschichte 'schreiben',  wer kann das schon von sich erzählen?!
Die Reise nach Verdun und Romagne-sous-Montfaucon war das Highlight in diesem Jahr. Dort, wo sich vor 100 Jahren französische und deutsche Soldaten an der Front gegenüberstanden, spielte das deutsche Heeresmusikkorps aus Ulm die Totensignale "Aux Morts" und "Ich hatte einen Kameraden", sowie die französische Nationalhymne und die deutsche Nationalhymne. Beeindruckt hat mich an diesem Tag ein Amerikaner, der nach Verdun gereist war, um am Grab seines gefallenen Großvaters einen Blumenkranz niederzulegen.
Die europäische Einheit war aber noch nie so in Gefahr wie in diesem Jahr. Die politische Landschaft hat sich verändert, auch in den Vereinigten Staaten. Wir haben Verwandte und Freunde in Übersee, wir haben aber auch in den letzten Jahren Freundschaften mit Russen geschlossen. Ein Land das für mich im Alter meiner Tochter unerreichbar war. Darum freut es mich um so mehr, dass meine Tochter die russische Sprache erlernt hat, in Moskau studiert und in Sibirien gearbeitet hat.
An Weihnachten 1943 war mein Großvater als deutscher Soldat in Russland. An Weihnachten 2016 besuchten uns russische Freunde meiner Tochter aus Moskau. - What a change !

Barack Obama, der als Friedensnobelpreisträger gestartet war, hat die Hoffnungen der Amerikaner und der restlichen Welt nicht erfüllt, das Verhältnis zu Russland ist untragbar, um so ärgerlicher, dass die große Europäische Union kein Rückgrat zeigt und amerikahörig ist.

 DJ Trump: fight for a better world !
Ob DJT meinen Wunsch wohl erfüllen kann?




Sonnenuntergang an Silvester in den Kleinbottwarer Weinbergen


Das neue Ahnenforschungsjahr starte ich am 1. Januar mit der Besichtigung der Burg Lichtenberg in Oberstenfeld. Gleichzeitig stimmt sich mein Heimatdorf mit Glockengeläut auf ein Jahr ein, das für uns Protestanten eine ganz besondere Bedeutung hat: das Lutherjahr. Zahlreiche Veranstaltungen erinnern daran, dass Martin Luther im Jahr 1517 seine berühmten Thesen über den Ablasshandel veröffentlichte und damit die Reformation anstieß. Das Glockengeläut beginnt um 15.17 Uhr und wird 500 Sekunden lang dauern. - Das Lutherjahr beschert uns am 31. Oktober einen einmaligen Feiertag.




Samstag, 17. Dezember 2016

Susanna Daucher - Augsburger Täuferbewegung

Eine Vorfahrin zu haben, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts lebte, die sich gegen den Willen ihres Ehemannes taufen ließ und über die es eine Wikipedia-Seite gibt, ist nicht alltäglich.
Susanna Daucher geb. Spitzmacher, Ehefrau des Augsburger Bildhauers Hans Daucher, gehörte der Augsburger Täuferbewegung an.

 
Am Hinteren Lech 2 - Augsburg
Wohnhaus der Familie Daucher - Versammlungsort der Täufer
 
 
Am Ostersonntag 1528 traf sich die Täuferbewegung im Haus der Familie Daucher zum Gottesdienst, Hans Daucher war zu dieser Zeit berufsbedingt in Österreich unterwegs.
Die Verantwortlichen der Stadt Augsburg hatten schon längere Zeit zuvor per Ratsbeschluss die Aufnahme und Bewirtung von Täufern strengstens verboten. Susanna Daucher verhängte deshalb bei der Vorbereitung des Gottesdienstes vorsorglich die Fenster ihres Hauses mit Tüchern. Die rund 100 Personen, die sich im Daucher-Haus zum Gottesdienst eingefunden hatten, konnten aber in der Enge des Augsburger Lechquartiers nicht verborgen bleiben. Das Treffen wurde bei den städtischen Behörden denunziert. Der Stadtrat beorderte bewaffnete Polizeikräfte und ließ das Haus umstellen. Nach etwa einer Stunde erfolgte der Zugriff. 88 Personen wurden verhaftet, in Eisen gelegt und zum Rathaus verbracht. Unter ihnen befanden sich 39 nicht ortsansässige Täufer und Täuferinnen, die bereits am folgenden Tag mit der Peitsche, einige auch nach Kennzeichnung durch „den Brand auf den Backen“, der Stadt verwiesen wurden. Die Augsburger Bürger und Bürgerinnen unterzog man  peinlichen Verhören. Susanna Daucher verteidigte sich unter anderem mit dem Argument, dass auch in häuslicher Umgebung gemeinsames Bibellesen und Beten nicht verwerflich sein könne.
 
Am Ende der gerichtlichen Untersuchungen stand der so genannte „Verruf“, mit dem die schwangere Susanna Daucher aus der Stadt vertrieben wurde und der heute zu den Ausstellungsobjekten der Lutherstiege (theologisch-historisches Museum in der Augsburger Kirche St. Anna) gehört:
Susanna Daucher, genannt Adolfin von Augsburg, hat gegen die getreue Warnung, die der ehrbare Rat der Stadt Augsburg hat verkünden und anschlagen lassen die besagt, dass niemand die Wiedertaufe annehmen sollte, dass zusammenkommen und sich versammeln von Wiedertäufern verboten ist und mit Leibes- oder Lebensstrafen bestraft wird, die Wiedertaufe angenommen. Sie hat Wiedertäufern zu Essen gegeben, sie mit Speis und Trank versorgt, in ihrer Wohnung hat sie eine verbotene Versammlung zugelassen und Versammlungen an anderen Orten besucht. Darum hat dieser Rat beschlossen, dass sie mit dem Brand auf ihren Backen bezeichnet werden sollte. Da sie aber schwanger ist, wurde sie begnadigt, damit sie aus der Stadt geführt werde. Ihr Leben lang darf sie nicht mehr in dasselbe Gebiet kommen, auch nicht in einen Umkreis von sechs Meilen. Danach habe sich jedermann zu richten. - Gegeben am 21. April Anno 1528."

 
Gedenktafel am Haus der Familie Daucher
 

Am Tag der Urteilsverkündung wurde Susanna Daucher unterhalb des Rathauserkers an den Pranger gestellt. Anschließend wurde der Ausweisungsbeschluss umgehend vollzogen. Die beiden Kinder musste Susanna Daucher zurücklassen; sie wurden unter Pflegschaft gestellt. Als der Ehemann, der im Blick auf das Geschehene ahnungslos war, von Wien zurückkehrte, war seine Existenz durch den Verlust seiner Familie und den Einzug seines Vermögens ruiniert. Damit war auch seine künstlerische Tätigkeit beendet; nach dieser Zeit ist – soweit bekannt – kein Werk mehr von ihm entstanden. Ab 1530 führte man Hans Daucher in den städtischen Steuerlisten als „Habnit“ (= Habenichts). Er verzog nach Württemberg, wo er gegen geringen Lohn eine Anstellung bei Herzog Ulrich fand. Um 1537 starb Hans Daucher in einem Siechenhaus in der Nähe von Stuttgart.
Ob er seine Ehefrau wiedergesehen hat, muss eine offene Frage bleiben. Susanna Dauchers weiterer Lebensweg bleibt ebenfalls im Dunkeln. Vermutungen gehen dahin, dass sie – wie andere vertriebene Täufer auch – in Stuttgart eine neue Heimat fand. - (Quelle: Wikipdedia)
 
 

 

Dienstag, 13. Dezember 2016

Ulrich von Ensingen - Ulricus Fissingen de Ulme

Ulrich Ensinger, auch Ulrich von Ensingen und Ulrich Fissingen de Ulme ist um 1350 in Oberensingen bei Nürtingen geboren und am 10. Februar 1419 in Straßburg verstorben. Er war nicht nur ein berühmter Baumeister der süddeutschen Gotik, er ist auch mein 19-facher Urgroßvater.

 
Der Münchner Bildhauer Hermann Lang schuf 1912 eine überlebensgroße Statue des Baumeisters, die im Ulmer Münster errichtet wurde.


Ulrich von Ensingen war der Stammvater der Werkmeisterfamilie Ensinger. Eine enge Beziehung zur Stadt Esslingen brachte für Ulrich der Bau der Frauenkirche mit sich. Er trat in die dortige Bauhütte als Geselle ein. In den Esslinger Steuerlisten ist er als Murer und Stainmetz nachgewiesen.
Er baute von 1392 bis 1417 am Ulmer Münster, wo er das bereits begonnene Langhaus bis in die halbe Höhe weiterführte. Sein Entwurf für den Münsterturm ist im Ulmer Stadtmuseum erhalten und ist eine der bedeutendsten gotischen Architekturzeichnungen. Von 1394 bis 1395 baute Ensinger am Mailänder Dom. Anno 1399 berief man ihn nach Straßburg, wo er bis zu seinem Tod den oktogonalen Nordturm auf der Plattform des Straßburger Münsters bis zum Ansatz des Helmes erbaute. Er lieferte 1414 den Entwurf für den Georgsturm des Basler Münsters, 1415 auch für den Westturm des Frankfurter Domes. - Keines seiner Werke wurde zu seinen Lebzeiten vollendet.


Der Turm des Straßburger Münsters, der zu den genialsten Turmkonstruktionen der Gotik gezählt wird, gilt als sein Meisterwerk, auch wenn die Vollendung auch hier erst nach seinem Tod geschah.


Freitag, 9. Dezember 2016

Bozen 1500 - Lorenz Schmidlin - Kempten 1555

Lorenz Schmidlin ist um 1500 in Bozen geboren, heiratete in Kempten/Allgäu Catharine Weidinger. Nachfahren seiner Kinder Johannes Schmidlin (1544 Kempten - 1594 Urach), Dekan in Urach und Catharina Schmidlin (1537 Kempten +nach 1572) sind meine Eltern. Dreizehn bzw. vierzehn Generationen nach Lorenz Schmidlin sind sich meine Eltern weit ab von Kempten begegnet und hatten an Weihnachten 1950 ihr erstes Date, ganz romantisch, im Pferdeschlitten durch verschneite Wälder.

Johannes und seine Nachfahren lebten in Urach, Leonberg, Dornstetten, Güglingen, Oberstenfeld und Murr. Sie waren Präzeptor (Lehrer), Stiftsküfer, Sternwirt, Schultheiß, Gerichtsverwandte, Metzger und Bauern.
Catharina heiratete den Klosterpräzeptor und Pfarrer Wilhelm Elenheinz aus Böblingen, sein Vater ist Balthasar Elenheinz, der erste evangelische Abt im Kloster Alpirsbach. Die Tochter Barbara heiratete Melchior Volz, den in Kirchenkreisen bekannten Abt des Klosters Maulbronn. Die Nachfahren von Lorenz Schmidlin in dieser Linie lebten in Kempten, Böblingen, Blaubeuren, Dürrmenz, Sindelfingen und Steinheim. Sie waren Äbte, Pfarrer, Amtsschreiber, Vogt, Gerichtsverwandte, Ratsbürgermeister, Sattler, Glaser und Bauern.

Es ist nicht selten, dass man denselben Vorfahren mehrmals im Stammbaum hat, dann sind es aber Ehen, die in den zurückliegenden Jahrhunderten auf demselben oder den umliegenden Dörfern geschlossen wurden. Hans Trautwein (1560 – 1634) ist in sechs Linien mein Vorfahre. Auch Rudolf von Hüsern (1515 – 1602) steht sechs mal im Stammbaum der vielen Häussermannvorfahren.
Dass sich aber Nachfahren nach dreizehn und vierzehn Generationen begegnen, sich auf den ersten Blick verlieben und heiraten, ist bei meinen Vorfahren (bisher) einmalig.

Lorenz Schmidlin hat Rechtstwissenschaften studiert, hielt 1531 in Kempten das Bürgerrecht, er war dort Gerichtsschreiber, Stadtschreiber und Schulherr. Zum Empfang Kaiser Karl V. in Kempten hielt Lorenz am 15. Juli 1543 eine Rede. 1545 reiste er in Sachen des Schmalkaldischen Bundes nach Augsburg, Ulm und Memmingen. - Im Jahr 1543 wird er zum Grafen Montfort abgeordnet, um ein Lehen zu empfangen.
 
Kaiser Karl V. - Gemälde von Tizian
 
Mich begeistern immer wieder meine Vorfahren, die vor Jahrhunderten zu den wenigen Menschen gehörten die damals lesen und schreiben konnten. Die späteren Äbte und Pfarrer haben schon in sehr jungen Jahren das Elternhaus verlassen um Klosterschulen zu besuchen und anschließend das Abitur und Studium der Theologie – meist in Tübingen – zu absolvieren. Vermutlich ging es ihnen auch wie Friedrich Schiller, der ab seinem 14. Lebensjahr die Hohe Karlsschule in Stuttgart besuchte und während seinen Schuljahren nie nach Hause kam. – Ey, was sind wir heute doch verhätschelt …. 

 

Montag, 28. November 2016

Kloster Rechentshofen - 1240

Ein erfolgreiches Ahnenforschungs-Wochenende ließ meinen Stammbaum um sehr viele Vorfahren 'wachsen', dabei gab es auch wieder einige Überraschungen. Von der bereits erwähnten Familie Zeller, deren namentlich bekannten Vorfahren bis ins Jahr 1500 nach Martinszell im Allgäu gehen, zweigt eine Linie ab, die zu den Herren von Gaisberg und den Vorarlberger Grafen Montfort bis zu dem Gründerehepaar des Klosters Rechentshofen gehen.
Das Kloster Rechentshofen (Marienkron) wurde um 1240 von dem edelfreien Belrein von Eselsberg und seiner Frau Agnes von Bilversheim gegründet. Das Klosterleben im Nonnenkloster des Zisterzienserordens endete 1564 im Zuge der Reformation in Württemberg. Seit 1648 ist das ehemalige Kloster württembergische Domäne.
 
 
 
Kloster Rechentshofen - seit 1648 württembergische Domäne
aus dem Forstlagerbuch von Andreas Kieser anno 1684
 

Der Anlass für die Klostergründung dürfte die Sorge um das persönliche Seelenheil mit entsprechender Grablege und die Versorgung einer Eselsberg-Tochter den ohne männlichen Nachkommen gebliebenen Stifter zur Klostergründung bewogen haben. Belreins Tochter Berchtrad wurde denn auch Äbtissin des Klosters, das als Grablege ihrer Eltern und später auch der Familie ihrer mit Graf Konrad von Vaihingen verheirateten Schwester Agnes dienen sollte.
 
 

Samstag, 26. November 2016

1578 - Magister Ernestus Bloß - 1634

Ernst Bloß, geboren um 1578 in Hornberg (Schwarzwald) besuchte die Klosterschule in Bebenhausen. Das 1595 an der Universität Tübingen begonnene Theologiestudium schloss er 1598 mit der Magisterprüfung ab.

 
Closter Bebenhausen anno 1683
Forstlagerbuch Andreas Kieser

Im Kloster Adelberg war Ernst Bloß von 1600 bis 1604 Präzeptor und zugleich Pfarrer in Hundsholz, er wechselte zu den Pfarrstellen nach Oberurbach (1604), nach Beinstein (1611) und Steinheim an der Murr (1632).
Im Jahr 1634 brannten feindliche Truppen das Steinheimer Rathaus ab. Pfarrer Ernst Bloß und mein Vorfahre Bürgermeister Hans Trautwein, die sich schützend vor die Kirche stellten, wurden misshandelt und ermordet. In der Kirche wurde Feuer gelegt.

Im Landeskirchlichen Archiv findet man dazu diesen Eintrag:
Den 17. Sept 1634 ist M. Ernestus Bloß, Pfarrer zur Marck Steinheim, von den kayserlichen Soldaten hart geängstigt, doch endlich vom Feld heimgebracht worden. Man fand an seinem Hals ringsherum ein Zeichen, als wäre er an einem Strick gehangen gewesen, und er starb den 17. Sept. nachts um 11 Uhr aetatis 56 annorum."

Wer württembergische Pfarrer und Äbte zu seinen Vorfahren zählt, findet über sie umfangreiche Informationen bei Württembergische Kirchengeschichte online. 'WKGO' ist ein Projekt vom Archiv Zentralbibliothek der Landeskirche, vom Verein für württembergische Landesgeschichte und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.



1619 - Pfarrer Johannes Spring - 1700

Der am 16. April 1619 in Urach geborene Pfarrer Johannes Spring ist mein 9-facher Urgroßvater. Er ist der Sohn des Uracher Amtspflegers Johann Adam Spring und seiner aus Münsingen stammenden Ehefrau Margarete Neuffer.
Johannes hat in Tübingen studiert, war Fuggerscher Präfekt in Stettenfels, Pfarrer in Oberstenfeld und von 1657 bis Georgii 1700 Pfarrer in Murr. Vier Monate nach Beginn seines Ruhestandes verstarb er am 27. August 1700 in Steinheim an der Murr.

 
Gedenktafel für Pfarrer Johannes Spring
Evangelische Martinskirche in Steinheim an der Murr
 
Ich wurde in der Martinskirche getauft, ging dort zur Kinderkirche und wurde auch in dieser Kirche konfirmiert. Seit Jahrzehnten komme ich an der Martinskirche vorbei und habe nie von dieser Gedenktafel Notiz genommen. Am vergangenen Volkstrauertag fotografierte ich die Gedenktafel für die gefallenen und vermissten Soldaten des 1. Weltkrieges neben dem Kirchenportal. Ohne zu wissen wer dieser Johannes Spring ist, habe ich auch diese Gedenktafel auf der Nordseite der Kirche fotografiert.
Per Zufall, wie so oft bei der Ahnenforschung, kam ich erst vor einigen Tagen zu der Familie Spring, die auch Vorfahren des Schriftstellers Hermann Hesse sind.
 
 


Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben - ist eine Zeile aus dem Gedicht 'Stufen' von Hermann Hesse.

 
Herman Hesse
Schriftsteller - Dichter - Maler
* 2. Juli  1877 in Calw, Königreich Württemberg
+9. August 1962 in Montagnola, Kanton Tessin, Schweiz
 
Hans David Ziegler (1640 Güglingen - 1693 Oberstenfeld), Stiftsküfer, Wirt und Schultheiß aus Oberstenfeld und Sibylla Catharina (ca. 1652 Oberstenfeld - 1717 Oberstenfeld), Tochter des Pfarrers Johannes Spring (1619 Urach - 1700 Steinheim), sind meine 8-fachen Urgroßeltern und zugleich die 5-fachen Urgroßeltern des württembergischen Schriftstellers Hermann Hesse.
Sibylla Catharinas Vater hat in Tübingen Theologie studiert, war Fuggerscher Präfekt in Stettenfels und Pfarrer in den Kirchengemeinden Oberstenfeld und Murr.
 
Zu unseren gemeinsamen Vorfahren gehört auch die große und berühmte Pfarrfamilie Zeller die bis zu Konrad Zeller, geboren um 1500 in Martinszell im Allgäu, zurückverfolgt werden kann.
 
 


Montag, 31. Oktober 2016

Ein feste Burg ist unser Gott - Lutherjahr

Heute beginnt das Lutherjahr, das am 31. Oktober 2017 mit einem "Sonderfeiertag" für uns Baden-Württemberger endet. - Zu Beginn des 500-jährigen Reformationsjubiläums haben die evangelische Kirche Großbottwar und die Bottwartaler Winzer jetzt einen Luther-Wein kreiert. Die angebotene Cuvée ist limitiert. Die Nachfrage ist groß, deshalb hielt ich heute bei der Fahrt durch's Bottwartal an der Kellerei und erwarb einen Karton mit 6 Flaschen Luther-Wein,
Die Cuvée enthält Spätburgunder, Schwarzriesling, Trollinger, Acolon und Cabernet Mitos. Aromen von Pflaume, Schwarzkirsche und Brombeere liegen in der Luft. Feine, gut integrierte Tannine halten die Erinnerung an dieses Genusserlebnis noch lange wach. Ein Allrounder ... er passt zu Pasta, Braten, Pizza sowie zu Party und Genuss.
 
 
Das Etikett ziert Martin Luthers Konterfei aus der Feder des Malers Lucas Cranach und die Wartburg.
 
 


Montag, 3. Oktober 2016

Familie Ziegler vom Grünenberg

Lammbraten mit Bratkartoffeln und Jägerschnitzel mit Spätzle gab es zu Mittag auf dem Grünenberg, einem Weiler oberhalb von Gingen an der Fils, dort wo einst meine Vorfahren Ziegler lebten und in der nahegelegenen Lehmgrube arbeiteten. Mehrere Generationen arbeiteten auf dem Grünenberg als Ziegler, vermutlich wurde deshalb mit der flächendeckenden Einführung der Nachnamen im 15. Jahrhundert der Beruf einfach zum Familiennamen.

 
Wandmalerei im Landgasthof Grünenberg

 
idyllischer Bauerngarten in Grünenberg
 
 
Wanderweg zur früheren Lehmgrube und heutigem Amphibienschutzgebiet 'Turm'
 
 
Früher wurde an dieser Stelle in der tiefen wasserundurchlässigen Lehmschicht der Rohstoff für die ehemalige Ziegelei Grünenberg abgebaut.
 
 
 
 
Heute leben im Amphibienschutzgebiet Heidelibellen, Schillerfalter, Schwanzmeisen, Wespenspinnen, Ringelnattern, Frösche, Bergmolche, Wasserspinnen .....
 
Maria Ziegler, meine 8-fache Urgroßmutter und Ehefrau von Georg Albrecht aus Kuchen, ist um 1590 auf dem Grünenberg geboren. Die Ahnenliste der auf dem Grünenberg geborenen Ziegler geht noch 5 weitere Generationen zurück. Über Michael, Johannes, Michael, Veltin zu meinem 13-fachen Urgroßvater Bartholomä Ziegler, der um 1450 geboren ist.
 
Grünenberg gehört zu der an der Fils liegenden Pfarrgemeinde Gingen. Getauft wurden die Zieglers in der dortigen spätgotischen Johanneskirche. Die Freie Reichsstadt Ulm leitete in ihrem Gebiet – und damit auch in Gingen – 1531 die Reformation ein.
 
 
Johanneskirche Gingen an der Fils

 
Fenster der Johanneskirche
 
 
DCCCCLXXXIIII
Die Weiheinschrift über der Nordpforte vom 1. Februar 984 ist die älteste datierte Kircheninschrift Deutschlands (nach dionysischer Zeitrechnung).

 
 
Grabstein an der Außenmauer der Kirche
'Hier ruhen Margarethe und Marie Hagenmaier'
 




1677 - Lorentz Matthäus Albrecht aus Kuchen - 1734

Am Nationalfeiertag begab ich mich auf die Spuren der Familie Albrecht aus Kuchen im Filstal, Kreis Göppingen. Lorentz Matthäus Albrecht, mein 6-facher Urgroßvater mütterlicherseits ist 1677 in Kuchen geboren. Sein Vater Jacob (1624 - 1693) war Gastgeber (Wirt) in Kuchen. Mit seinem Großvater Georg (1586 - 1626) beginnt (vorerst) die Linie Albrecht. Vater und Großvater sind in Kuchen geboren und auch dort verstorben. Die Linie der Großmutter Maria Ziegler lässt sich bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts zurückverfolgen.


Wappen der Gemeinde Kuchen - der Elefant erinnert an die Grafen von Helfenstein, ein altes schwäbisches Adelsgeschlecht, die auch den Elefanten in ihrem Wappen hatten, ihre Burg Helfenstein, eine Spornburg, liegt oberhalb der Nachbargemeinde Geislingen


Jakobuskirche, erbaut um 1220
die kleine Kirchenglocke von 1538 ist noch erhalten


Eingangsportal der Jakobuskirche


Kriegerdenkmal 1914 - 1918 an der Jakobuskirche

Vier junge Soldaten aus der Familie Albrecht sind im ersten Weltkrieg gefallen.
1914 - Johannes Albrecht *1887 +7.September bei Sommaisne (Argonnenwald südlich Verdun)
1915 - Jakob Albrecht *1883 +20.Januar in Stettin (Polen)
1915 - Daniel Albrecht *1894 +12. Mai bei der Lorettohöhe (zu Beginn der 7-wöchigen Schlacht bei Lens und Arras, Nordfrankreich)
1915 - Johannes Albrecht *1883 + 12.Juli in Mühlhausen (Elsass) 


Turmuhr und Wetterhahn der Jakobuskirche


Ochsenbrunnen aus dem Jahr 1762 ...


... mit dem doppelköpfigen Ulmer Reichsadler


Elefantenbrunnen neben dem Ochsenbrunnen

Im Alter von fast 22 Jahren heiratete Lorentz Matthäus im Mai 1699 in Marbach am Neckar Margaretha, eine Tochter der wohlhabenden Metzgersfamilie Fuchs aus Marbach. In dem Buch Geschichte der Stadt Marbach ist vermerkt, dass der aus Kuchen bei Geislingen stammende Marbacher Bürger und Metzger Lorentz Matthäus Albrecht 1720, für die bereits im 17. Jahrhundert mehrfach genannte Wirtschaft Ochsen, eine Erlaubnis als Schildwirtschaft erhielt.
Auch in seiner 2. Ehe blieb er dem Metzger- und Gastwirtsgewerbe treu. Er heiratete 1734 Anna Maria, die Witwe von Samuel Hartmann, Metzger und Gastgeber "Zum Rothen Löwen" in Balingen. Wenige Monate später starb Lorentz Matthäus und 1735 ehelichte seine Witwe Anna Maria den Gerichtsverwandten und Verwaltungskastenknecht Johann Georg Hampp.





Sonntag, 2. Oktober 2016

Gemeinsame Vorfahren mit Robert Bosch

BOSCH ist ein weltbekannter Name aus dem Schwabenland, auf jedem Kontinent sind BOSCH-Produkte zu finden. Robert August Bosch, 1861 in Albeck nördlich von Ulm geboren, war ein deutscher Industrieller, Ingenieur und Erfinder. Im Jahr 1886 eröffnete Robert Bosch in Stuttgart mit einem Gesellen und einem Lehrling eine Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnikdie heutige Robert Bosch GmbH. - Heute hat BOSCH weltweit 375.000 Mitarbeiter.


"Lieber Geld verlieren als Vertrauen"
1861 - Robert August Bosch - 1942

Robert Bosch und ich haben gemeinsame Vorfahren, väterlicher- und mütterlicherseits. Lienhard Banzhaf (1468 - 1556) und seine Ehefrau Barbara, meine 14-fachen Urgroßeltern väterlicherseits, stehen auch in der Ahnenliste des weltbekannten Robert Bosch. Lienhard war Bauer in Gerstetten auf einem großen Meierhof der 'Heidenheimer Herrschaft".
Gemeinsame Vorfahren gibt es auch über die Linie Albrecht, den Vorfahren meiner Mutter: das sind meine 9-fachen Urgroßeltern Michael Ziegler (um 1550 - 1611), von Beruf Ziegler auf dem Grünenberg bei Gingen an der Fils und seine Ehefrau Margarete Reck (um 1565 - 1629).



Montag, 26. September 2016

1625 - Hans Melchior Bauer - 1724

Ein fast unglaubliches Alter von 99 Jahren erreichte mein 9-facher Urgroßvater Hans Melchior Bauer aus Kurzach. Etwas ungläubig nahm ich das geschätzte Geburtsjahr 'um 1625' und den Todestag 8. Dezember 1724 aus einem fremden Stammbaum zur Kenntnis. Schreibfehler, Rechenfehler ....
Also suchte ich im Oberstenfelder Totenregister 1692 - 1785 nach dem Jahr MDCCXXIV. Auf Seite 22 ist eingetragen: am 8.Dez. starb Melchior Bauer, Innwohner zu Kurzach und wurde d. 10. Dez. zur Ruhe bestattet - at. 99. Jahr.
Seine Tochter Anna Catharina, meine 8-fache Urgroßmutter, verstarb 1772 in Kurzach im Alter von 80 Jahren, ihr Ehemann Hans Martin Spörle (*1657 Nassach) wurde 79 Jahre alt.

 
Kurzach anno 1686 - Forstlagerbuch Andreas Kieser
 
Der Weiler Kurzach wurde 1524 unter Kurtzhardt erstmals erwähnt, er gehört heute zur Gemeinde Spiegelberg. Ende des 17. Jahrhunderts war Andreas Kieser auch in Kurzach tätig. Möglicherweise ist er Hans Melchior Bauer begegnet, denn Fremde kamen selten in den kleinen Weiler abseits der Handelsstraßen.
Für uns am unteren Ende des Bottwartales ist Kurzach dort, wo sich Fuchs und Hase auch heute noch in den Bergen "Gute Nacht" sagen !
 
 
 


Freitag, 23. September 2016

Kleinbottwar - Unteres Schloss & Mittelschloss

In dem schwäbischen Dorf Kleinbottwar gibt es nicht nur Burg Schaubeck (auch das Obere Schloss genannt) sondern auch das Untere Schloss und das Mittelschloss.
Mein 7-facher Urgroßvater Jerg Müller war Hauptmann und 'Hällischer Unterthan' im Unteren Schloss, sein Sohn Hans Georg war dort als Kutscher beschäftigt. Hans Georg Müller heiratete 1725 in Kleinbottwar Elisabetha Ladner. Ihr Vater Ludwig Ladner war Metzger von Beruf und 'Hirschwirth' in Kleinbottwar. Die Gaststätte Hirsch in Kleinbottwar gibt es heute noch und ist bekannt für extragroße Portionen.


Unteres Schloss

 
Amtshaus - Von Megizer von Velldorf nach dem 30-jährigen
Krieg als unteres Schloss erbaut, brannte es 1693
ab und wurde 1706 von Sebastian von Gaisberg
wieder aufgebaut. Später wurde es Amtshaus.
Geburtshaus des Theologen und Philosophen
Eduard von Zeller (1814 - 1908).

 
Kelter des Unteren Schlosses
 
 
Mittelschloss
Erbaut 1541 - 1543 von Hans Dietrich von Plieningen.
Im 30-jährigen Krieg abgebrannt.
1663 wurde es von Wolfgang Friedrich von Eltershofen
wieder aufgebaut und wechselte in der Folge mehrfach
den Beseitzer.
Bemerkenswert ist der große Schlosskeller.


Schlosskeller
 
Meine 7-fachen Urgroßväter Jerg Müller und Ludwig Ladner sind etwa um 1670/1680 geboren. In dieser Zeit entstanden auch die Bilder von Andreas Kieser für das Forstlagerbuch.
 
 
Kleinbottwar anno 1686 - Forstlagerbuch Andreas Kieser

Die "Kieser‘schen Ortsansichten" sind sicherlich die am häufigsten reproduzierten Archivalien des Hauptstaatsarchivs Stuttgart: es gibt kaum eine lokalgeschichtliche Veröffentlichung, die sich nicht mit den bunten Bildern schmückt. Kein Wunder, sind es doch oft die frühesten bildlichen Ansichten der Städte, Dörfer und Weiler des Herzogtums Württemberg überhaupt.
Die 687 Ortsansichten stammen aus der Zeit 1681-1686 und illustrierten die Lagerbücher, in denen der Obristleutnant Andreas Kieser die Vermessung der württembergischen Forste neu niederlegte. Die Blätter befanden sich ursprünglich am Anfang der Bände und sind in der Regel in einzelne Felder (3 x 3, 4 x 3 oder auch 4 x 4) aufgeteilt, in denen die württembergischen Dörfer, Weiler, Einzelhöfe, Schlösser und Burgen und Klöster dargestellt werden. Die Städte bekamen etwas mehr Platz, einzelne werden sogar aus verschiedenen Himmelsrichtungen abgebildet. Vorlage für die Ansichten waren von den Feldmessern im Gelände aufgenommenen Skizzen. In den Lagerbüchern wurden die Ansichten mit Bleistift vorgezeichnet, dann mit Feder und Pinsel mit Aquarellfarben ausgeführt.



Dienstag, 13. September 2016

Burg Schaubeck - Besichtigung & Weinprobe

Ein magischer Ort ist fest in Männerhand titelte die Marbacher Zeitung 2014 zum 100. Jubiläum der Familie Adelmann auf Burg Schaubeck.
 

Für eine Gruppe der Schillervolkshochschule öffnete Michael Graf Adelmann seine Märchenwelt: Haus, Hof, Garten und Keller der über 700 Jahre alten Burg. - Nach einem Glas Muskattrollinger Sekt Rosé gab's Burggeschichte, Familiengeschichte und Adelsgeschichte.

Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1272, als die Ministerialen Bertold und Konrad von Schaubeck, badische Lehensleute und Marschälle von Besighein am Neckar, begannen, die Burg an einem Steilhang auf den Überresten eines römischen Landhauses zu errichten.
Der spätere Besitzer Dietrich von Plieningen baute ab 1480 die Burg zu einer Wohnanlage um. Bis 1642 entstand der Innenhof mit dem Fachwerk wie es heute noch zu sehen ist.

 
Fachwerk im Innenhof der Burg Schaubeck

 
Scha(u)beck anno 1686 - Forstlagerbuch Andreas Kieser
 
Die Herren von Gaisberg fügten die barocke Bemalung an der Fassade hinzu. 1853 gelangte der Besitz an Felix Freiherr von Bruselle. Über seine Tochter Sophie gelangte die Burg in den Besitz der Grafen Adelmann.
 
 
Familienwappen Löwe von Schaubeck

 
ehemaliges Gefängnistor

 
Ritterrüstung mit Hellebarden
 
 
Mädchen im Park 
 
Das Highlight des Tages war für mich (für andere Besucher vielleicht eher der Wein ...) die Besichtigung von Privaträumen der Familie Adelmann. Als Kinder konnten wir auf Zehenspitzen nur über die hohen Steinmauern in den großen Park mit dem Spielhaus aus napoleonischer Zeit blicken, das Betreten der Burg war damals unvorstellbar.
 
 
17. Jahrhundert - Ausschnitt aus dem Kopfteil eines Gästebettes
 
Bis auf dieses Bild gibt es hier keine weiteren Fotos aus dem Inneren der Burg. Es war wirklich eine Besonderheit von Michael Graf Adelmann durch Privaträume der Burg Schaubeck geführt zu werden, deshalb sollte die Privatsphäre der Grafen von Adelmann auch respektiert werden.
 
Im Jahr 1297 wurde der Weinbau auf Schaubeck zum ersten Mal urkundlich erwähnt. - Die Jahresproduktion der edlen Tropfen wird in 120.000 Flaschen abgefüllt. Die roten Sorten überwiegen mit 70 Prozent, sie werden im großen Holzfass und in Barriquefässern ausgebaut. - Im romantischen Kaminraum probierten wir einen Brüssele - Merlot und Löwe von Schaubeck - Lemberger. Für die Weißweinproben wurden ein Brüssele - Grauburgunder und eine Weißweincuvée - Löwe von Schaubeck, eine Komposition aus Riesling, Weiß- und Grauburgunder serviert. Mein Favorit: Brüssele - Merlot !
 
Das komplette Weinangebot und weitere Informationen - einschließlich "Hofpfau Anton IV." - auf
 




Montag, 12. September 2016

Laitenberger - Schlossgutbestandmayer auf Liebenstein

Von Krebsstein zogen die Laitenbergers um 1694/95 weiter nach Großbottwar, wo die beiden letzten der 17 Kinder zur Welt kamen. - Gleich nach der Ankunft wurde Johann Georg zum "Herrschaftlichen Schlossgutsbestandmayer" (Pächter) ernannt.
Um 1700 ist sein Sohn Johann Conrad (*1673 Suppingen) als Pächter nachgerückt, der über 50 Jahre auf Liebenstein gelebt hat. Im Jahre 1755 ist er auf "seinem Schloss" verstorben. Dessen Söhne Hans Michael (*1709) und Jonathan (*1719) traten seine Nachfolge an, sie verstarben bereits 1760 und 1761. Johannes (*1734 Liebenstein), Sohn von Hans Michael übernahm das Pachtverhältnis seines Vaters. Er starb 1796, hatte aber keinen Sohn, der den Hof hätte übernehmen können. So ging mit ihm nach hundert Jahren die Liebensteiner Schlossgutbestandmayer namens Laitenberger zu Ende.

 
Liebenstein - Neues Schloss

 
Erker am neuen Schloss

 
Zehntscheune

 
1557 - Schlussstein am Keller der Zehntscheune

 
Fruchtkasten - altes Bandhaus - Zehntscheune
 
 
Schlosskapelle - 16. Jahrhundert
 

Hauptportal mit dem Liebensteiner Wappen

 
Westportal - Heiliger Jakobus mit Pilgerstab und Jakobsmuschel
 
 
Bergfried des alten Liebensteiner Schlosses

Margaretha Maria Laitenberger (*1747 Großbottwar), die Urenkelin des ersten Pächters auf Schloss Liebenstein ist meine 5-fache Urgroßmutter. Sie war die dritte Ehefrau des Großbottwarer Küfermeisters Johann Jacob Kucher (1737 - 1806).